„Nenn mir das Wort, das mich zu Dir führt“

Vernissage der neuen Angelusglocke von Vincent Hofmann und Simon Kindle –
Erklingenlassen und Uraufführung der Partitur von Lukas Huber und Marianne Schuppe

Freitag, 17. Juni, 18.00 Uhr – Open End
Klostergarten, Treffpunkt: Klosterhof
Eintritt frei, ohne Reservation
Mit Apéro

Während ihrer Artist in Residence im ehemaligen Kloster Dornach entwarfen die Künstler Vincent Hofmann und Simon Kindle eine Glocke für den Klostergarten. Eine von Lukas Huber und Marianne Schuppe eigens für die Glocke entworfene Partitur wird an der Einweihung zum ersten Mal zum Klingen gebracht. Die in Bronze gegossene Glocke soll künftig im Klostergarten zu kuratierten Anlässen einladen.

Lebten einst Kapuziner im klösterlichen Konvent (1672–1994), sind es die Besucher*innen und Gäste des heutigen Mehrspartenbetriebs Kloster Dornach, die temporäre und diverse Gemeinschaften bilden. Der Beitrag der Kunstschaffenden zielt darauf hin, mit der Glocke an die vergangene Klostergemeinschaft zu erinnern und mögliche Gemeinschaften über den Klangmoment hinaus neu zu kreieren.

Gedanken mit Klängen in die Welt tragen, Iris Kretzschmar, ProZ Juni 22

Kommende Performances:
Sonntag, 2. Oktober, Julian Sartorius
Sonntag, 9. Oktober, Anne Walser

Vincent Hofmann (*1980, Basel),
arbeitet als freischaffender Künstler in den Bereichen Performance, Intervention und Malerei. Er schreibt Texte für Bands, unter anderem für die von ihm gegründete Musik- und Performancegruppe Antipro, bei der er auch als Sänger agiert.
www.vinz.click

Simon Kindle (*1983, Luzern),
bewegt sich als freischaffender Künstler an der Schnittstelle von Installation, Skulptur und Performance. Er hält verschiedene Lehraufträge u.a. an der HSLU-D&K und ist Co-Leiter des Ausstellungs- und Verhandlungsraums Redaktion in Luzern.
www.simonkindle.li

Lukas Huber (*1990, Basel),
Komponist und Medienkünstler, arbeitet oft mit und in Bands, sowie in Musiktheater- und Theaterproduktionen. Als Komponist hat er Musik mit der Basel Sinfonietta, dem Absolut Trio, dem Ensemble Phoenix Basel, dem Vokalensemble Tradiophon und dem HYPER DUO erarbeitet.
www.lukashuber.net

Marianne Schuppe (*1959, Basel),
arbeitet als Sängerin und Komponistin an den Übergängen von Musik und Sprache. Ihre Arbeiten umfassen Text-Partituren, Gedichte, Essays und Kompositionen für Stimmen. Marianne Schuppe hielt eine langjährige Lehrtätigkeit in der Schweiz, Deutschland und Japan an diversen Institutionen.
www.marianneschuppe.com

Bild: Giessen der Glocke, Kunstbetrieb Münchenstein, Freitag, 6. Mai 2022. Foto: Vincent Hofmann