volkstümlich//klassisch.
Kammermusik für Viola und Violoncello

Kollekte mit Richtpreis  CHF 20.-

Wir empfehlen auf Wunsch und Reservation ein Mittagessen nach dem Konzert in unserem Klosterrestaurant.

Einlass Konzert mit Covid-Zertifikat und Personalausweis. Eine Reservation für die Mittagskonzerte ist nicht nötig.

Das Kammermusikprogramm für Viola und Violoncello der beiden Geschwister Johanna und Christoph Lamprecht befragt die Verbindung zwischen volkstümlichen Kompositionen des 20. Jahrhunderts und der klassischen Sonatenform. Ihr Programm erlaubt die aussergewöhnliche Begegnung von Adaptionen volkstümlicher Tänze und Melodien u.a. aus Polen (Witold Lutoslawski) und Ungarn (Belá Bartók) mit u.a. dem bekannten Duo für die Besetzung, das „Duett mit zwei obligaten Augengläsern“ von Ludwig van Beethoven. Die Gegenüberstellung von volkstümlichen und klassischen Formen zeigt Gemeinsamkeiten und Kontraste zwischen den verschiedenen Musikstilen auf und verspricht ein abwechslungsreiches Konzerterlebnis.

Christoph Lamprecht (Jahrgang 1995) erhielt ab dem 6. Lebensjahr Violoncellounterricht bei Kilian Balzer (Wiesbaden). Er absolvierte sein Bachelorstudium an der Hochschule für Musik in Mainz in der Klasse von Prof. Manuel Fischer-Dieskau und schloss im Frühjahr 2021 sein Masterstudium an der Musikakademie Basel bei Prof. Thomas Demenga ab. Wichtige musikalische Impulse erhielt er bei zahlreichen Meisterkursen u.a. bei Prof. Walter Grimmer, Silvio Righini, Prof. Christoph Poppen und Prof. Hariolf Schlichtig. Er ist mehrfacher Preisträger bei Jugend musiziert, Mitglied der Stipendiatenakademie des Neumeyer Consorts für Alte Musik und wurde 2017 mit dem Kulturförderpreis des Rotaryclubs Mainz-Churmeyntz ausgezeichnet. Darüber hinaus war er langjähriges Mitglied im LJSO Hessen. In der Spielzeit 2017/18 war er Akademist im Hessischen Staatsorchester Wiesbaden, wo er auch in den beiden folgenden Spielzeiten einen Zeitvertrag innehatte.

Johanna Lamprecht, 1990 in Alsfeld geboren, ist Bratschistin und Projektgestalterin in künstlerischen Kontexten. Ihre künstlerische Ausbildung erhielt sie bei Roswitha Killian, Prof. Esther van Stralen sowie Prof. Ori Kam in Hamburg, Bremen und der Schweiz (Genf/Neuchâtel), die sie 2014 mit dem Bachelor of Music an der Hochschule für Künste Bremen abschloss. Ihr Masterstudium „Doing culture. Bildung und Reflexion kultureller Prozesse“ an der Universität Witten/Herdecke schloss sie im Herbst 2016 ab. Innerhalb dessen forschte sie an der Schnittstelle von künstlerischer Praxis und wissenschaftlicher Reflexion zum ästhetischen Horizont von Morton Feldmans Rothko Chapel. Seit Herbst 2017 ist sie Promotionsstudentin (Musikästhetik/Philosophie) und lebt und arbeitet in Basel.
Zahlreiche Kammermusik- als auch Orchesterprojekte lassen Johanna Lamprecht im In- und Ausland konzertieren. Mit einem Zusatzstudium der Barockbratsche bei Florence Malgoire am Centre de la musique ancienne Genève vertiefte sie die Historische Aufführungspraxis. Ihr schöpferisch-kreatives Interesse an neuer Klanglichkeit illustriert sie sowohl in Auseinandersetzung mit Zeitgenössischer Musik, darunter mehrere Uraufführungen, als auch innerhalb interdisziplinärer Projekte u.a. mit Improvisation im Duo chrotonía, zeitgenössischem Tanz, Performance und Sprache.

www.johanna-lamprecht.com